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FAQs Immobilie kaufen
Welche Kosten kommen auf mich zu, wenn ich eine Immobilie kaufen möchte?
Wenn Sie sich entschieden haben, eine Immobilie zu kaufen, werden neben dem reinen Kaufpreis weitere Kosten auf Sie zukommen, über die Sie sich klar sein müssen. Einige davon sind nur einmal zu entrichten, andere sind fortlaufend zu zahlen.
Zu den einmaligen Kosten gehören die Grunderwerbsteuer (je nach Bundesland zwischen 3,5 % und 6,5 % des Kaufpreises) und die Notar- und Grundbuchgebühren (rund 1,5 % bis 2 %). Die Grunderwerbsteuer für Brandenburg liegt derzeit bei 6,5 %.
Wenn Sie Ihr Einfamilienhaus oder Ihre Eigentumswohnung über einen Makler kaufen, ist die geteilte Maklerprovision von 3,57% Pflicht. Bei einer Finanzierung über ein Kreditinstitut werden zudem noch Gebühren für die Eintragung von Grundpfandrechten fällig, die bei etwa 0,5 % des eingetragenen Betrages liegen.
Zu den laufenden Kosten zählen die monatlichen Raten für die Kredittilgung und Kreditzinsen, die Grundsteuer, Gebäude- und andere Versicherungen sowie – bei Eigentumswohnungen – das sogenannte Hausgeld für Verwaltung, Nebenkosten und Rücklagenbildung.
Wie viel Eigenkapital brauche ich für einen Hauskauf?
Ihr Eigenkapitalanteil ist abhängig von Ihrer allgemeinen Finanzierungssituation und den Kaufnebenkosten. Empfehlenswert ist ein Eigenkapital in Höhe von 20 % bis 30 % der Gesamtkosten. Wenn Sie mehr investieren können, umso besser, denn dann können Sie einen geringeren Kredit aufnehmen. Dadurch profitieren Sie in der Regel von niedrigeren Zinsen und einer kürzeren Laufzeit für den Kredit.
Worauf muss ich beim Kaufvertrag einer Immobilie achten?
Damit alle beteiligten Parteien Rechtssicherheit haben, wird ein Kaufvertrag für eine Immobilie immer notariell beurkundet. Es gibt einige wichtige Punkte, die Sie beachten sollten, bevor Sie Ihre Unterschrift daruntersetzen. Kontrollieren Sie, ob alle Angaben korrekt sind. Dazu zählen die Namen und Anschriften von Verkäufer und Käufer, die Adresse, Grundbuchblattnummer und Flurstücknummer des Objekts sowie die Auflistung von Nebenflächen (Keller, Stellplätze etc.) und Sondernutzungsrechten.
Die Höhe des Kaufpreises muss erwähnt sein, ebenso die Zahlungsmodalitäten und das Datum der Fälligkeit sowie eine Auflassungsvormerkung über den Eintrag ins Grundbuch, die Ihnen Ihren Anspruch auf die Eigentumsübertragung sichert.
Das Datum der Übergabe des von Ihnen erworbenen Objekts, der Besitzübergang und die Regelung von Lasten und Pflichten (Grundsteuer, Nebenkosten etc.) sollten genauso schriftlich festgehalten sein wie Vermerke zur Haftung bei Sachmängeln und Schäden, zur Lastenfreiheit des Grundstücks und eventuellen Übernahme von Grunddienstbarkeiten wie Wege- und Leitungsrechte.
Neben dem Kaufvertrag müssen noch Dokumente wie der Energieausweis, eine Inventarliste (falls erforderlich) sowie eine Übersicht über bauliche Auflagen (Altlasten, Denkmalschutz etc.) vorliegen und Ihnen übergeben werden.
Wie lange dauert der gesamte Kaufprozess beim Immobilienkauf?
Eine Immobilie kaufen Sie nicht von heute auf morgen. Stellen Sie sich darauf ein, dass der gesamte Prozess von der ersten Besichtigung bis zur Schlüsselübergabe zwischen zwei und sechs Monaten dauert. Wenn Sie sich entschieden haben, müssen Sie vielleicht Verhandlungen mit dem Verkäufer und dem Makler über den Kaufpreis führen, die Finanzierung mit Ihrer Bank regeln, einen Notartermin festlegen und den Eintrag ins Grundbuch abwarten. All das braucht seine Zeit.
Wie sicher ist der Kauf einer Immobilie ohne Makler?
Sie können durchaus ohne Makler eine Immobilie kaufen. Das erspart Ihnen die Maklerprovision, aber es erfordert auch deutlich mehr Eigeninitiative, Zeit und Aufwand. Denn als Laie kennen Sie den Immobilienmarkt nicht, wissen nicht viel über Bauunterlagen, ungünstige Grundbucheinträge, bestimmte Klauseln in Kaufverträgen etc. Am Ende bezahlen Sie vielleicht auch zu viel für eine Immobilie, wenn die Lage und der bauliche Zustand nicht dem tatsächlichen Wert entsprechen. Eine Immobilie, die - sagen wir - 300.000 Euro wert ist, für die Sie aber ohne Unterstützung durch einen Makler am Ende 330.000 Euro bezahlen, kostet Sie 10 % zu viel. Rechnen Sie eine halbe Maklerprovision dagegen, hätten Sie sich deutlich Kosten sparen können. Eine professionelle Begleitung durch einen erfahrenen Makler spart oft bares Geld.